Nach einer siebenjährigen Weltumsegelung überwiegend durch tropische Gewässer hat das Segler-Duo der Segelyacht Florence den Kurs gen Norden gesetzt. Ihr Ziel stellt eine dramatische Abkehr von bisherigen Reisen dar – Spitzbergen und der Polarkreis bieten völlig andere Umweltbedingungen, Meereslebewesen und physische Anforderungen, die die Grenzen ihrer Seefahrterfahrung auf die Probe stellen.
Vorbereitung

Die Vorbereitung für ein solches Unterfangen war umfangreich. Die Florence wurde nach der Weltumsegelung einer umfassenden Überholung unterzogen, bei der zahlreiche Systeme ausgetauscht wurden, um die Zuverlässigkeit des Schiffes unter rauen Bedingungen zu gewährleisten. Zu den arktis-spezifischen Modifikationen gehörten eine verbesserte Rumpfisolierung und der Einbau einer Heizungsanlage. Außerdem wurde ein Vorstag-Roller installiert, um die Arbeit auf dem Vordeck zu minimieren – eine Sicherheitspriorität in den tückischen nördlichen Gewässern.

Neben der Schiffsvorbereitung haben sich Matt und Amy auch persönlich auf die Expedition vorbereitet. Von der sorgfältigen Auswahl der Ausrüstung über den Alltag an Bord in nördlichen Breiten bis hin zu den wachsenden Herausforderungen auf dem Weg in arktische Gewässer, wo die Mitternachtssonne den Sommer dominiert.
Die Expedition ist mehr als nur eine geografische Verlagerung; sie verkörpert eine bewusste Herausforderung, die den Abenteuergeist neu beleben und die über Jahre der Hochseefahrt entwickelten Fähigkeiten testen soll.
